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Das Sammeln und insbesondere der Handel von militärhistorischen Gegenständen hat neben geschichtlichem Interesse auch mit Respekt und Achtung vor den Menschen zu tun, denen die Stücke einmal gehört haben. 

Auf dem Markt  wird in großem Umfang mit  „Bodenfunden“ auch aus Osteuropa gehandelt. Oft kommen diese von Menschen, die nicht davor zurückschrecken, Kriegsgräber zu schänden, um an Erkennungsmarken, Orden, Koppelschlösser etc. zu kommen. 
Erschwerend hinzu kommt, dass man anhand der Erkennungsmarken den Träger ermitteln kann und es viele Menschen gibt, die nicht wissen, was mit ihrem Angehörigen geschehen ist. Sind solche Gräber erst einmal geplündert, ist eine Recherche unmöglich geworden.
Jeder der solche Bodenfunde kauft oder verkauft, sollte sich deshalb fragen, ob er diese Praxis unterstützen und weiter anregen möchte. 

Es geht hierbei nicht nur um deutsche Kriegsgräber aus dem 2.Weltkrieg, sondern um Kriegsgräber aller Nationen und Epochen. 

Aus diesem Grund wurde diese Initiative gestartet, um den Handel mit solchen Artikel einzuschränken.
Ziel dieser Initiative sind hierbei nicht geschichtlich Interessierte Sondengänger, die vorgefundene Gräber achten und melden.

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(c) S. Janke 2007